Unser gemeinsames Ziel: Einweg reduzieren

Der Trend des Coffee-to-go und des Essens zum Mitnehmen ist auch in den gastronomischen Einrichtungen des Studierendenwerks Bielefeld sichtbar. Immer mehr Studierende verzichten aus verschiedenen Gründen auf eine Pause im Sitzen in der Mensa oder der Cafeteria und nehmen sich lieber etwas auf die Hand. Eine der Konsequenzen: ein zunehmendes Müllaufkommen.

Da jedoch Take-Away-Produkte im oftmals stressigen Campus-Alltag zwischen Vorlesung und Seminaren eine nicht unwesentliche Rolle spielen, wäre es aktuell keine Alternative, sie ersatzlos zu streichen. Das Studierendenwerk setzt deshalb auf Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Auch die Deckel sind nicht aus Plastik und ressourcenschonend produziert.

Aber auch Bio-Kunststoffe können keine endgültige Lösung gegen das Müllproblem sein, da nicht alle industriellen Kompostieranlagen das neue Material erkennen und abbauen können. Die umweltfreundlichste Lösung ist deshalb nach wie vor, auf Plastik-Einweg-Verpackungen zu verzichten.

Das Studierendenwerk unterstützt seine Gäste dabei, indem überall Mehrweg-Pfandbecher zur Verfügung stehen. Viele Produkte werden inzwischen im wiederverwendbaren Einmachglas angeboten, zum Beispiel die beliebte Müsli- und Salat-Bar. Außerdem akzeptieren wir mitgebrachte Tassen und bieten Kaffeegetränke sogar kostengünstiger an, wenn eine eigene Tasse benutzt wird. Einweg-Verpackungen (Getränke und Lebensmittel) kosten bei uns einen extra Aufschlag.