18.09.2018 | 16:45

Kopf braucht Dach

Eine Kampagne der Studierendenwerke

"Kopf braucht Dach" sagt auch Christian Osinga, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Studierendenwerks Bielefeld.

„Deutschland braucht einen Hochschulsozialpakt für preisgünstigen bezahlbaren Wohnraum für Studierende“ so der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde. Er fährt fort: „Die Zahl der Studierenden steigt – auch dank der Hochschulpakte, mit denen Bund und Länder zusätzliche Studienplätze finanzieren. Doch Studierende brauchen mehr als einen Platz im Hörsaal: Sie brauchen vor allem bezahlbaren Wohnraum. Wir fordern daher Bund und Länder auf, uns beim Bau und beim Erhalt preiswerter Wohnheimplätze zu unterstützen. Diese Investition ist eine Frage der Gerechtigkeit, aber auch eine Chance für die Zukunft: Studierende verjüngen heute die Städte und arbeiten morgen als hoch qualifizierte Fachkräfte.“ 191.000 Wohnheimplätze gibt es  bei den Studierendenwerken in Deutschland. 25.000 Plätze müssten noch gebaut werden, führt das Deutsche Studentenwerk an.  „2.400 Wohnheimplätze kann das Studierendenwerk Bielefeld zur Zeit vermieten.  Mehrere hundert werden hier zusätzlich gebraucht“, ergänzt die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Bielefeld. Und das erst recht, wenn die Studierendenzahlen weiter steigen. Wohnen im „Hotel Mama“ kann keine Dauerlösung sein. „Kopf braucht Dach“ – so heißt die Kampagne der deutschen Studierendenwerke, die sich an Politik und Gesellschaft richtet. Es geht um den Bau und den Erhalt preisgünstiger Wohnmöglichkeiten für Studierende. Bauflächen und Finanzierungsmöglichkeiten sind Mangelware. „Kopf  braucht Dach“ richtet sich aber auch an alle privaten Wohnraumeigentümer, die vielleicht Zimmer oder Wohnungen vermieten können.  Das Studierendenwerk bietet privaten Anbietern die Möglichkeit, die Wohnungen gratis auf der Internetseite www.studierendenwerk-bielefeld.de zu annoncieren. Bitte melden Sie sich unter wohnen(at)stwbi.de. Studierende, die die Kampagne zusätzlich unterstützen wollen, können unter www.mein-studentenwohnheim.de ein statement abgeben.

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