10.05.2019 | 13:12

Stennerstraße: Studentenwohnanlage feiert Eröffnung

Unter Anwesenheit aller Baubeteiligten hat das Studierendenwerk heute das erste Haus der neuen Wohnanlage Stennerstraße eingeweiht. Die ersten Mieter sind Anfang Mai in die Apartments eingezogen. Die weiteren Häuser der Anlage werden sukzessive bis Ende des Jahres eröffnet.

Alle Bauverantwortlichen und Beteiligten kamen zur feierlichen Eröffnung zusammen. V.l.n.r.: Detlef Laskowski (Ingenieurgesellschaft Laskowski), Sigrid Schreiber (Geschäftsführerin Studierendenwerk), Johannes Spieker (Abteilungsleiter FM), Helga Fels (stellvertretende Geschäftsführerin), Christian Osinga (Vorsitzender des Verwaltungsrats)


14 Monate nach der Grundsteinlegung war es Geschäftsführerin Sigrid Schreiber eine besondere Freude, die planmäßige Eröffnung des ersten fertiggestellten Hauses in der Wohnanlage verkünden zu können. Zahlreiche Vertreter/innen der Hochschulen, des Rates der Stadt, der Bezirksvertretungen und der städtischen Wohnraumförderung sind der Einladung gefolgt. Frau Schreiber begrüßt unter anderem den Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier und die Kanzlerin der Fachhochschule Gehsa Schnier.

„Das ursprüngliche Gebäude der Studentenwohnanlage Stennerstraße wurde 1973 mit 227 Plätzen, wenige Jahre nach Gründung der Universität, eingeweiht. Nach intensiven Abwägungsprozessen haben wir uns für den Abriss des in die Jahre gekommenen Hochhauses und für einen Neubau entschieden. Von entscheidender Bedeutung war die Möglichkeit, über ein NRW-Bank-Darlehen besondere Kreditkonditionen und Tilgungsnachlässe nach den Studierendenwohnheimbestimmungen des Landes für ein NRW-Darlehn zu bekommen. Im März 2018  erfolgte die Grundsteinlegung und im November 2018 konnte das Richtfest gefeiert werden“, blickt Frau Schreiber zurück.

Jetzt stehen  fünf moderne Einzelgebäude auf dem Gelände, für insgesamt 235 Studierende, in 163 möblierten Einzelapartments, 33 Zweier-Wohnungen und zwei Dreier-WGs. Das erste Gebäude, Haus Nummer 5, mit 88 Wohnplätzen, konnte Anfang Mai bezogen werden. Dass das so schnell möglich war, ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit zwischen dem Studierendenwerk und den Baubeteiligten zu verdanken: „Stellvertretend für alle Gewerke möchte ich mich bei Herrn Laskowski und  seinen Mitarbeitern (Projekt-Gesamtsteuerung), der Firma Hettler (Planung der Haustechnik) sowie bei dem Bauunternehmen BHB und der Firma Stückemann (Elektroinstallation) bedanken. Ebenso gilt mein Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauamtes der Stadt, die u.a. geholfen haben so manche Klippe des Bauordnungsrechtes zu umschiffen. Nicht zuletzt gilt mein Dank den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Studierendenwerks.“

Alle Gäste nahmen freudig die Gelegenheit wahr, Muster der neuen Apartments zu besichtigen und zu bestaunen. Manch einer erinnerte sich an seine erste „Studentenbude“ und man stellte einhellig fest, dass es die heutigen Studierenden dahingehend gut getroffen haben. Die weiteren Häuser werden nun sukzessive bis Ende des Jahres eröffnet. Sigrid Schreiber hatte auch eine gute Nachricht für die Studierenden: sind für gewöhnlich lange Wartezeiten für einen Wohnplatz des Studierendenwerks die Regel, sind im neuen Komplex noch Plätze frei! Interessierte Studierende können sich online um einen Platz in den Zweier- und Dreier-Wohnungen bewerben, auch vereinzelte Apartments sind noch frei. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks Bielefeld.

Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde auch eine Installation des Kunstforums Hermann Stenner vorgestellt: Der Namensgeber der Straße und damit auch der Wohnanlage, Hermann Stenner, ist ein kaum bekannter Künstler aus Bielefeld. Zu Unrecht, wie das Kunstforum mit seinen Ausstellungen eindrucksvoll beweist. Und jetzt auch die Studierenden und Besucher der Wohnanlage: Den Eingang des Hauses Nummer 5 schmückt eine großflächige, bunte Wandinstallation mit Informationen zum Künstler, dem Kunstforum und einem Selbstporträt.

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