14.10.2019 | 14:15

ARGE NRW: Wohnungsnot für Studierende und Zukunftsthema Digitalisierung

Anlässlich des beginnenden Wintersemesters haben sich die Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen Studierendenwerke in der vergangenen Woche zu einer zweitägigen Sitzung in Siegen getroffen.

V. l. n. r.: Dirk Reitz (Aachen), Jens Schröder (Bielefeld), Fritz Berger (Wuppertal), Carsten Walther (Paderborn), Jörg Lüken (Bochum), Hans Jürgen Huber (Bonn), Detlef Rujanski (Siegen), Olaf Kroll (Referent der Arbeitsgemeinschaft, Bochum), Jörg Schmitz (Köln)


(Pressemitteilung des Studierendenwerks Siegen) - Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studierendenwerks Siegen, hatte seine Kollegen an den Emmy-Noether-Campus eingeladen, um die Themen studentisches Wohnen und Digitalisierung zu diskutieren.  

„Gerade zu Beginn eines jeden Wintersemesters ist es für Studierende besonders schwierig, bezahlbaren und campusnahen Wohnraum zu finden, nicht nur in Siegen, sondern landesweit“, so Detlef Rujanski. Wohnungsnot, Sanierungsstau bei den vorhandenen Wohnheimen und der dringende Bedarf an Grundstücken oder Immobilien für neue Wohnheime sind die Probleme, mit denen die Studierendenwerke zu kämpfen haben. Seit Jahren wird mehr Unterstützung vom Land gefordert. Daher verfolgten die Geschäftsführer der Studierendenwerke während ihrer Sitzung auch gespannt die „Aktuelle Stunde“ im Landtag NRW am vergangenen Donnerstagvormittag, in der hitzig über das Thema Wohnraum für Studierende debattiert wurde.  

Weiterer Themenschwerpunkt der Sitzung war die Digitalisierung. Es wurde beraten, wie einzelne Prozesse in den Arbeitsbereichen der Studierendenwerke optimiert werden können, z. B. durch den Einsatz von Apps. Zu den Aufgaben der Studierendenwerke zählen der Betrieb von Mensen und Cafeterien, die Vermietung von Wohnheimplätzen, die Bereitstellung von finanziellen Mitteln (BAföG, Darlehen) und die Kinderbetreuung.

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