06.05.2020 | 13:58

Aktualisierte Regelungen zur Notbetreuung in Kitas

Ab dem 07.05.2020 gilt: Die sogenannte Notbetreuung kann auch in definierten Härtefällen in Anspruch genommen werden, jedoch nur in Abstimmung mit dem Jugendamt.

Die Verordnung im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (CoronaBetrVO) wurde aktualisiert. Sie regelt unter anderem die notwendigen organisatorischen Maßnahmen zur Wiederaufnahme von Kinderbetreuungsangeboten. Ab dem 07.05.2020 gilt unter anderen folgender Paragraf im Rahmen der sogenannten Notbetreuung in Kindertagesstätten:

§ 3 Absatz 2a

"In Fällen, in denen durch das Betretungsverbot eine besondere Härte für Eltern oder Kinder entsteht, die sich durch außergewöhnliche, schwerwiegende und atypische Umstände objektiv von den durch den Wegfall der regelhaften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt, kann im Einzelfall die Aufnahme eines Kindes in ein Kindertagesbetreuungsangebot zusätzlich ermöglicht werden. Die Entscheidung obliegt dem Jugendamt."

Die gesamte aktualisierte "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO)" finden Sie hier.

Weiterhin gelten die bereits bekannten Regelungen, diese können Sie hier erneut nachlesen.

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