29.07.2020 | 08:31

Kita: Regelbetrieb ab 17.08.2020

Ab dem 17. August gilt in den Kindertagesstätten in NRW wieder der Regelbetrieb. Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Die Kindertagesstätten des Studierendenwerks starten am 10.08.2020 in das neue Kita-Jahr, zunächst noch im eingeschränkten Regelbetrieb.

Beginn des Regelbetriebs am 17.08.2020

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW informiert wie folgt:

Das Infektionsgeschehen und die Erfahrungen der letzten Wochen lassen nun die weitere Öffnung der Kindertagesbetreuung zu. Ab dem 17. August 2020 gilt für die Kindertagesbetreuung daher wieder der Regelbetrieb. [...] Im Regelbetrieb haben alle Kinder wieder einen uneingeschränkten Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung, das heißt, auch in dem vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang. Zudem können alle gewohnten pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden, denn eine strikte Trennung von Gruppen, wie sie im eingeschränkten Regelbetrieb erforderlich war, muss nicht mehr eingehalten werden.

Auszug "Informationen für Eltern", vom 28.07.2020, das gesamte Dokument finden Sie hier.
Außerdem ein Schreiben des Ministers Joachim Stamp zum Thema, hier.

Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen 

Weiterhin schreibt das Ministerium zum Umgang mit Krankheitssymptomen:

Kranke Kinder
Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kindertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben. Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19 Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z. B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Umgang mit Schnupfen
Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.

Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen.

Auszug "Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen", vom 28.07.2020, das gesamte Dokument finden Sie hier.

Studierendenwerk: Kita-Öffnung am 10.08.2020 im eingeschränkten Regelbetrieb

Die drei Kindertagesstätten des Studierendenwerks starten nach den Betriebsferien wie geplant am 10.08.2020 in das neue Kita-Jahr, dabei zunächst noch fünf Tage im eingeschränkten Regelbetrieb. Sprich: Vom 10. bis 14.08. gelten die reduzierten Betreuungszeiten. Der reduzierte Betreuungsumfang beträgt 35, 25 und 15 Stunden pro Woche.

Ab Montag, 17.08.2020, gelten die regulären Betreuungstunden (45, 35, 25 Stunden/Woche).

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