08.03.2022 | 16:18

Studierendenwerk unterstützt ViSiB e.V. mit 35.000 Euro

Aufwandsentschädigung der Überbrückungshilfe wird so ebenfalls für notleidende Studierende ausgekehrt.

Michael W. Böllhoff nimmt den symbolischen Scheck im Namen des Vereins ViSiB an, den ihm die Geschäftsführung des Studierendenwerks – Dr. Jens Schröder und Helga Fels – überreicht.


Mit 35.000 Euro unterstützt das Studierendenwerk Bielefeld den Verein zur Förderung internationaler Studierender – ViSiB e.V. – in Bielefeld. Heute haben Studierendenwerks-Geschäftsführer Dr. Jens Schröder und ViSiB-Vorsitzender Michael W. Böllhoff (Geschäftsführender Gesellschafter der Böllhoff Gruppe) die persönliche Vertragsunterzeichnung nachgeholt, die aufgrund der COVID-Pandemie seit Oktober 2021 aufgeschoben war.

„ViSiB leistet seit Jahrzehnten eine höchst wertvolle Arbeit in Form individueller Hilfe für internationale Studierende an den Bielefelder Hochschulen“, so Dr. Jens Schröder. „Diese Summe soll gezielt Studierende in finanziellen Notlagen unterstützen.“ Michael W. Böllhoff bedankte sich und ergänzte: „Wir freuen uns über diese großzügige Hilfeleistung, die den Zweck von ViSiB gerade in dieser Zeit hervorragend unterstützt.“

Insgesamt hat das Studierendenwerk in den letzten Wochen 250.000 Euro an Notfonds für Studierende an den Hochschulen in OWL überwiesen. Das Geld stammt aus der Verwaltungserstattung der sogenannten Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage. Dr. Jens Schröder: „Im Studierendenwerk haben wir uns entschlossen, die Verwaltungserstattung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nicht einfach zu vereinnahmen, sondern wieder bedürftigen Studierenden über ViSiB e.V. und die Notfonds der OWL-Hochschulen zukommen zu lassen.“

Unterstützung für Studierende in OWL

In einem großen Kraftakt hatte das Studierendenwerk zwischen Juni 2020 und September 2021 mehr als 10.000 studentische Anträge auf BMBF-Überbrückungshilfe bearbeitet. Über 2 Mio. Euro an Überbrückungshilfe konnten so in OWL während dieser 16 Monate ausbezahlt werden. Diese enorme Arbeit wurde vom BMBF mit 25,00 Euro je Antrag honoriert – Geld, das nach dem Willen des Studierendenwerks, nun ebenfalls an notleidende Studierende ausgekehrt werden soll. Neben ViSiB e.V. sind dazu unter anderem die Sozialfonds des AStA der Universität, der Hochschule für Musik in Detmold und der Fördergesellschaften der FH Bielefeld und der Technischen Hochschule OWL bedacht worden.

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