BEWUSST GENIESSEN
So gestalten wir nachhaltige Hochschulgastronomie
Plant mode: on.
Wir entwickeln unser Angebot weiter – hin zu mehr vegetarischen und veganen Optionen. Weil sich Bedürfnisse verändern. Und weil pflanzliche Ernährung nicht nur nachhaltiger ist, sondern auch weniger CO₂ verursacht. Heute findest du in unseren Mensen und Cafeterien jeden Tag eine große Auswahl an pflanzlichen Gerichten. Ob frische Salate, vegane Suppen oder Snacks: Du kannst dich bei uns easy ausgewogen und auch proteinreich versorgen – warm oder kalt, so, wie es in deinen Tag passt. In der Cafeteria Lampingstraße der HSBI sogar komplett vegan und vegetarisch – ohne Kompromisse beim Geschmack.

CO₂e entscheidet mit
Ab 1. September 2026 gilt: Nachhaltig essen lohnt sich. Auch beim Preis. Wir berechnen für viele Gerichte den CO₂e-Fußabdruck – also die Klimawirkung eines Essens. Je besser die Bilanz, desto stärker wird das Gericht von uns subventioniert – und desto günstiger ist es für dich.

FAQ zum CO₂e-Fußabdruck
Wie funktioniert die Bewertung?
Unser Partner Eaternity berechnet für jedes Gericht den CO₂e-Fußabdruck. Dafür wird der gesamte Lebenszyklus der Zutaten berücksichtigt – von Anbau und Herkunft über Transport und Saisonalität bis hin zur Verarbeitung und Entsorgung.
So entsteht ein CO₂e-Wert, der die Klimawirkung eines Gerichts beschreibt. Damit dieser Wert besser eingeordnet werden kann, wird er von Eaternity mit einem Durchschnitt aus der Gemeinschaftsverpflegung verglichen – basierend auf Daten aus Unternehmen, Schulen, Hochschulen und dem Gesundheitsbereich im deutschsprachigen Raum.
So wird sichtbar, ob ein Gericht im Vergleich eher klimafreundlich ist oder eine höhere Klimawirkung hat. Daraus ergibt sich die Einordnung in die Skala von A bis E.
Was zeigt die Skala von A bis E und welche Werte stecken dahinter?
Die Skala macht die Klimawirkung eines Gerichts schnell verständlich. Je niedriger der CO₂e-Wert, desto klimafreundlicher ist das Essen:
A (dunkelgrün): sehr klimafreundlich – unter 1.947 g CO₂e
B (grün): klimafreundlich – unter 3.894 g CO₂e
C (gelb): mittlere Klimawirkung – unter 7.787 g CO₂e
D (orange): höhere Klimawirkung – unter 15.574 g CO₂e
E (rot): hohe Klimawirkung – über 15.574 g CO₂e
Die Werte beziehen sich auf eine standardisierte Portion (ca. 500 g) und machen Gerichte vergleichbar.
Was beeinflusst die Bewertung eines Gerichts?
Entscheidend sind vor allem die Zutaten und ihre Herkunft. Pflanzliche Lebensmittel haben in der Regel eine deutlich geringere Klimawirkung als tierische Produkte. Auch Faktoren wie Transport, Saisonalität und Verarbeitungsgrad spielen eine Rolle. Das heißt: Auch ein Fleischgericht kann gut abschneiden – wenn die Zusammensetzung insgesamt klimafreundlicher ist.
Sind klimafreundlichere Gerichte bei uns günstiger?
Ja. Gerichte mit besserer Klimabilanz subventionieren wir für Studierende gezielt stärker – deshalb zahlst du weniger. So wird nachhaltiges Essen im Alltag zur einfacheren Wahl – gut fürs Klima und für dein Budget.
Warum haben manche Gerichte noch keinen CO₂e-Score?
Für einige Gerichte fehlen noch verlässliche Daten – vor allem bei wechselnden oder variablen Zutaten. Wir erweitern die Datenbasis kontinuierlich, damit immer mehr Gerichte bewertet werden können.
Regionalität. Weil Nähe zählt.
Kurze Wege, frische Zutaten, klare Herkunft – wir setzen bewusst auf Partner aus der Region. Was bei uns auf dem Teller landet, kommt oft von hier: Obst und Gemüse von Steinkrüger, Kartoffeln vom Hof Pahmeyer in Werther, Fleisch von der Fleischerei Sander aus Augustdorf und Backwaren beispielsweise von der Bäckerei Olsson aus Bielefeld und der Landbäckerei Welter aus Melle. Auch bei Getränken setzen wir auf regionale Anbieter wie zum Beispiel Limoment.

Einweg? Brauchen wir nicht!
Viele unserer Produkte bekommst du schon im wiederverwendbaren Glas – zum Beispiel Müsli, Salate oder frisch gepresste Säfte. Für warme Speisen to go kannst du dein eigenes Behältnis mitbringen oder dir eine Mehrwegdose holen. Kaffee gibt’s günstiger, wenn du deine eigene Tasse nutzt. Einweg kostet bei uns extra. So wird nachhaltiges Verhalten zur einfachen Entscheidung im Alltag.

