Bisher wurden die Klimawerte von Gerichten in Gramm CO₂ ausgewiesen – eine Darstellung, die sich im Alltag jedoch als nicht hinreichend intuitiv erwiesen hat. Mit der neuen CO₂e-Ampel wird es deutlich übersichtlicher: Alle Speisen werden anhand einer fünfstufigen Farbskala von A bis E bewertet – bezogen auf eine einheitliche Standardportion von 500 Gramm. So lassen sich ab sofort Hauptgerichte und Beilagen auf einen Blick miteinander vergleichen.
Die Farbskala ist leicht verständlich aufgebaut:
- Dunkelgrün (A): sehr klimafreundlich - sehr niedrige CO₂e Werte
- Hellgrün (B): klimafreundlich - niedrige CO₂e Werte
- Gelb (C): ausgewogen - mittlere CO₂e Werte
- Orange (D): weniger klimafreundlich - hohe CO₂e Werte
- Rot (E): nicht klimafreundlich – sehr hohe CO₂-Werte
Ziel des neuen Systems ist es, die Klimawirkung von Speisen auf einen Blick verständlich zu machen. Die Ampel erleichtert die Einordnung und hilft dabei, sich im Alltag schneller für eine klimafreundlichere Option zu entscheiden. Mit der Einführung der CO₂e-Ampel setzt das Studierendenwerk Bielefeld auf mehr Transparenz, bessere Vergleichbarkeit und einen niedrigschwelligen Zugang für nachhaltige Ernährung im Hochschulalltag.
Für den Großteil der angebotenen Speisen liegen bereits CO₂-Äquivalenzwerte vor, die entsprechend ausgewiesen werden. Die Datengrundlage wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert. Grundlage ist die Datenbank von Eaternity, die CO₂-Äquivalente für Lebensmittel unter anderem auf Basis von Anbau, Saison, Transport und Verarbeitung berechnet.
