13.04.2021 | 09:37

Kinderbetreuung: Informationen zu Selbsttests

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten werden die vom Land angekündigten Selbsttests für Kinder ggf. später verteilt.

 

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen informiert:

"Die Verteilung an die Jugendämter ist bereits in der vergangenen Woche angelaufen. Die Lieferung an die freien Träger sollte heute erfolgen. Trotz frühzeitiger Vorsorge bei der Bestellung im Umfang mehrerer Millionen von Selbsttests kommt es bei einer größeren Teillieferung aufgrund internationaler Logistikprobleme im Flugverkehr nunmehr bedauerlicherweise zu Störungen, so dass diese Auslieferung erst verzögert beginnen kann.

Diese Lieferstörung kann dazu führen, dass erst in der kommenden Woche vollständig ausgeliefert werden kann. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Gleichzeitig möchten wir dafür werben, in dieser Woche alle anderen bestehenden Möglichkeiten für Testungen zu nutzen. Wir weisen in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Angebote kostenloser Bürgertests in den lokalen Testzentren hin."

Das gesamte Schreiben finden Sie hier.

Zum Hintergrund:

Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung werden zukünftig landesseitig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf freiwilliger Basis. Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. Die Verteilung der Tests an die Beschäftigten und Eltern ist von den Einrichtungen in eigener Verantwortung vorzunehmen.

Kinder, die positiv getestet wurden, dürfen das Kindertagesbetreuungsangebot nicht besuchen. Das positive Selbsttestergebnis löst keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt aus. Es ist aber unverzüglich ein PCR-Test in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorzunehmen. Bis zum Testtermin sind alle Kontakte zu vermeiden und es sollte eine häusliche Quarantäne stattfinden. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen bzw. nach der Verfügung der örtlich zuständigen Behörden. Dies gilt auch für die Rückkehr des Kindes in das Betreuungsangebot bzw. die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten.

Das gesamte Schreiben der Ministeriums dazu finden Sie hier.

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